Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern? © RTL II
Primetime-Sieg

RTL II dominiert mit "Armes Deutschland" den Abend

 

Auch in dieser Woche hat sich RTL II mit "Armes Deutschland" in der Zielgruppe wieder gegen die Konkurrenz durchsetzen können, "Die Gruppe" tat sich danach aber schwerer als zuletzt. Bei Vox ging es für "Sing meinen Song" nach unten.

von Alexander Krei
16.05.2018 - 10:04 Uhr

Nachdem sich die "Promis auf Hartz IV" am Montagabend bereits gut schlugen, kann RTL II jetzt schon den nächsten Quoten-Erfolg feiern. Die Dokusoap "Armes Deutschland - Stempeln oder abrackern" traf wie schon in der vergangenen Woche den Nerv der Zuschauer und sicherte dem Sender erneut die Marktführerschaft in der Primetime. 950.000 junge Zuschauer schalteten ein und sorgten für einen starken Marktanteil von 11,1 Prozent in der Zielgruppe. Damit lag RTL II noch vor RTL und ProSieben.

Auch insgesamt können sich die Quoten sehen lassen: 1,67 Millionen Zuschauer waren um 20:15 Uhr dabei und damit sogar noch ein paar mehr als sieben Tage zuvor. Die neue Reportage "Die Gruppe - Schrei nach Leben!" konnte das starke Quoten-Niveau der Vorwoche dagegen nicht halten: Verzeichnete die Premiere noch mehr als neun Prozent Marktanteil, so waren diesmal nur noch 6,8 Prozent drin. Im grünen Bereich lag das Format damit aber trotzdem. Insgesamt blieben noch 730.000 Zuschauer dran, fast eine Viertelmillion weniger als zuletzt.

Bei Vox wird man derweil mit gemischten Gefühlen auf die Quoten von "Sing meinen Song" schauen. Zwar ist das Musik-Format für den Kölner Sender weiter ein schöner Erfolg, doch die Spitzen-Werte des vergangenen Jahres bleiben bislang unerreicht. In dieser Woche schalteten nun 1,41 Millionen Zuschauer ein, in der Zielgruppe ging der Marktanteil auf 9,4 Prozent zurück. "Die Judith-Holofernes-Story" kam anschließend auf 9,2 Prozent, für die Musik-Doku "Meylensteine" waren am späten Abend lediglich 6,0 Prozent drin.

Unter den kleinen Sendern verbuchte derweil RTLplus den höchsten Tagesmarktanteil seit Sendestart in seiner Zielgruppe der 40- bis 60-jährigen Frauen: Auf starke 2,7 Prozent brachte es der Kanal. Zu verdanken hat man das unter anderem der Serie "Im Namen des Gesetzes", die in der Primetime bis zu 460.000 Zuschauer erreichte und zeitweise 2,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen schaffte. Tagsüber kam "Das Familiengericht" in der klassischen Zielgruppe sogar auf bis zu 4,4 Prozent.

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