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Die Story im Ersten - Was Deutschland bewegt © ARD
Noch einmal über zwei Millionen Zuschauer

Neue Doku-Reihe endet im Ersten mit Quoten-Aufschwung

 

Alles in allem fielen die Quoten der um 20:15 Uhr ausgestrahlten Doku-Reihe "Was Deutschland bewegt" ernüchternd aus, doch zumindest die letzte Folge konnte sich noch einmal spürbar steigern. "Rabiat" erreichte indes vor allem die Jüngeren.

von Alexander Krei
12.06.2018 - 09:23 Uhr

Wo sonst vorwiegend Naturdokumentationen und Verbraucher-Checks zu sehen sind, liefen in den vergangenen Wochen im Ersten Dokus zu relevanten Gesellschaftsthemen. Was die Kritiker freuen dürfte, war aus Sicht der Zuschauerzahlen eher enttäuschend: Die Quoten wuchsen damit erwartungsgemäß nämlich nicht in großen Höhen. Im Gegenteil: Gleich vier der sechs Dokumentationen verzeichneten weniger als zwei Millionen Zuschauer.

Zum Abschluss konnte die Reihe "Was Deutschland bewegt" diese Marke allerdings zumindest noch einmal deutlich überschreiten: 2,41 Millionen Zuschauer schalteten am Montag um 20:15 Uhr ein, der Marktanteil lag bei 8,6 Prozent. Mehr Zuschauer verzeichnete nur die Folge "Ungleichland", die im Übrigen auch mit acht Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen gut lief. Diesmal reichte es für einen Marktanteil von 6,6 Prozent, sodass sich die Quoten zumindest hier auf Höhe des Senderschnitts bewegten.

Zuschauer-Trend: Was Deutschland bewegt
Was Deutschland bewegt

Frank Plasberg griff das Thema Pflege, um das es in der Dokumentation ging, direkt im Anschluss bei "Hart aber fair" auf und steigerte die Reichweite auf 2,74 Millionen Zuschauer. Deutlich schwerer tat sich dagegen die zweite neue Doku-Reihe, die im Ersten zu sehen war: "Rabiat" brachte es um 22:45 Uhr mit dem Thema "Unter Pädophilen" auf nur noch eine Million Zuschauer sowie einen Marktanteil von 5,4 Prozent. Bei den 14- bis 49-Jährigen lief es aber auch hier mit 6,1 Prozent vergleichsweise ordentlich - es fehlten so gesehen also vor allem die ARD-Stammzuschauer.

Für Zufriedenheit dürfte bei den ARD-Verantwortlichen unterdessen der Blick auf die Vorabend-Quoten sorgen. Dort erreichte "Gefragt - gejagt" im Schnitt 2,16 Millionen Zuschauer und einen überzeugenden Marktanteil von 14,2 Prozent. Beim jungen Publikum wurden 6,9 Prozent erzielt.

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