Vor rund 150 Zuschauern im Studio hat RTL am Freitagabend "Let’s Dance - Die große Profi-Challenge" ausgetragen. Kurz zuvor dürfte es in Köln noch einmal hektisch geworden sein. Nicht etwa wegen des Publikums vor Ort, sondern wegen eines Corona-Falls bei einem Tanz-Paar, weshalb gleich drei Duos nicht an der Show teilnehmen konnten. Dem Erfolg der Sendung hat das aber nicht geschadet. 

3,08 Millionen Menschen sahen sich den Abschluss der Tanzshow an, schon beim Gesamtpublikum führte das zu sehr erfolgreichen 12,4 Prozent Marktanteil. Noch etwas besser war man beim jungen Publikum unterwegs: 1,01 Millionen Zuschauer im Alter zwischen 14 und 49 Jahren bedeuteten in dieser Zielgruppe den Tagessieg, 17,5 Prozent Marktanteil standen hier letztlich auf der Uhr. Damit war es der höchste Marktanteil, den RTL mit der "Profi-Challenge" jemals eingefahren hat. Die Reichweiten waren 2020 aber noch etwas höher. Dennoch bleibt auch festzuhalten, dass der Tanzshow im Vergleich zur letzten regulären Ausgabe aus der vergangenen Woche mehr als eineinhalb Millionen Zuschauer abhanden kamen.

"Die schönsten TV-Tänze der Welt" kamen im Anschluss noch auf 1,91 Millionen Gesamtzuschauer und 15,0 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Eine alte Ausgabe von "Llambis Tanzduell" musste sich danach mit nur 10,2 Prozent begnügen. Richtig schlecht lief es zudem am Nachmittag: Nach dem erfolgreichen "Punkt 12" (16,8 Prozent), blieben zwei Ausgaben der "Superhändler" bei 8,6 und 4,9 Prozent Marktanteil hängen. Auch die "Versicherungsdetektive" (8,6 Prozent) und "Unter Uns" (9,2 Prozent) konnten nicht überzeugen. 

ProSieben schlug sich am Freitag in der Primetime gut. Der Film "Edge of Tomorrow" verzeichnete 10,6 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe, 1,44 Millionen Menschen schalteten ein. "Resident Evil" fiel im Anschluss aber auf 7,5 Prozent. Sat.1 dagegen hatte überhaupt keinen Grund zur Freude: Mit "Reingelegt - Die lustigsten Comedy-Fallen weltweit" erreichte man zur besten Sendezeit nur 1,04 Millionen Menschen, das entsprach 7,2 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Eine neue "Genial daneben"-Ausgabe tat sich danach mit 5,3 Prozent noch ein gutes Stück schwerer.