Eine dritte Staffel der Serie "Frau Jordan stellt gleich" ist schon sicher. Die zweite ist im linearen Fernsehen dennoch kein Quotenerfolg. Schon die in den zurückliegenden Wochen mittwochs nach 22:15 Uhr gemessenen gut vier Prozent in der Zielgruppe waren für ProSieben eine reine Enttäuschung. In dieser Woche ging es nochmals bergab. Die zwischen 22:15 und 23:45 Uhr gezeigten Ausgaben erreichten im Schnitt nicht mehr als 2,8 Prozent Marktanteil bei den 14- bis 49-Jährigen. ProSieben war in der 22-Uhr-Stunde somit genauso erfolgreich wie der Spartensender RTLplus. Dieser zeigte zu dieser Zeit die "Anwälte der Toten" und sicherte sich mit dem True-Crime-Format ebenfalls 2,8 Prozent. Ab kurz nach 23 Uhr überholte der Sender ProSieben dann sogar, denn eine weitere Folge des Formats kam auf für seine Verhältnisse starke dreieinhalb Prozent.

"Frau Jordan stellt gleich" erreichte ab 22:15 Uhr rund 250.000 Zuschauende, ab 23:45 Uhr sicherte sich die Comedy rund 200.000 Fans ab drei Jahren. Zu später Stunde wurde eine weiterhin enttäuschende Quote in Höhe von 3,2 Prozent in der Zielgruppe gemessen. In den Abend gestartet war ProSieben unterdessen mit der amerikanischen Medical-Serie "Grey's Anatomy", die mit 8,1 Prozent am Mittwoch ebenfalls nicht ihren besten Tag erwischte. Das ab 21:15 Uhr 7,2 Prozent holende "Seattle Firefighters" blieb ebenfalls im roten Bereich. Insgesamt lagen beide Serien unter der Millionen-Marke, sie generierten 0,99 und 0,81 Millionen Zuschauende.

Mit einem Medical-Format tat sich auch SuperRTL am Mittwochabend ziemlich schwer. Ab 20:15 Uhr liefen dort drei Folgen von "Chicago Med": Die Ausgaben sicherten sich zwischen 0,9 und 1,1 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe. Ausgewiesen wurden Gesamtreichweiten in Höhe von 0,21, 0,24 und 0,22 Millionen. Ab 23 Uhr wiederholte der Sender nochmals die 20:15-Uhr-Folge – hier stiegen die Zielgruppen-Marktanteile dann auf 1,3 Prozent.

Auch sixx erwischte keinen guten Abend. Die Vorwochen-Wiederholung des ProSieben-Formats "Die Alm" interessierte im Schnitt nur rund 80.000 Menschen. In der Zielgruppe sprangen nicht mehr als 0,5 Prozent Marktanteil heraus.