Quelle der Daten für diesen Artikel: AdScanner

In Zusammenarbeit mit AdScanner veröffentlicht das Medienmagazin DWDL.de täglich die Hitlisten der Produkte, für die am Vortag im TV die meisten Spots geschaltet bzw. deren Spots die höchsten Reichweiten erzielt haben. Seit Anfang Mai findet die Auswertung nun also auf Produkt-Ebene statt: Sind mehrere unterschiedliche Spots für das gleiche Produkt geschaltet, zählen wir diese zusammen. So ergibt sich ein klareres Bild, wie hoch der Werbedruck für ein Produkt wirklich war.

Die Messung der Reichweiten basiert auf der sekundengenauen Erhebung der TV-Nutzung von rund einer Million Haushalten in Zusammenarbeit mit Vodafone. Statt nur einer durchschnittlichen Werbeinsel-Reichweite kann AdScanner auch Unterschiede innerhalb eines Werbeblocks sichtbar machen. Daher werden aus dem branchenüblichen GRP (Gross Rating Points), der Brutto-Reichweite in Prozent, die den erzeugten Werbedruck misst, bei AdScanner der sekundengenaue XRP (Exact Rating Points), bezogen auf die gemessenen Vodafone-Haushalte.

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Während Check24 mit seiner "Unvergleichlichen Show" wie schon in den letzten Tagen aus Bruttoreichweitensicht in einer ganz eigenen Liga spielt und auch TUI das Fernweh der Deutschen den Inflationssorgen zum Trotz auch schon seit mehreren Tagen mit einer größeren Kampagne hochhalten will, hat man den Discounter Penny, der es am Donnerstag bis auf Platz 3 nach vorne schaffte, schon länger nicht mehr unter den Top-Kampagnen gesehen. Für Penny, das gerade für seine "Glücks-Penny"-Aktion in der App wirbt, war der gestrige Tag der aus Bruttoreichweiten-Sicht laut AdScanner-Daten viertstärkste des ganzen Jahres.

Zu verdanken ist das vor allem einer überdurchschnittlichen Belegung von RTL und Vox. Dort liefen mehr als ein Drittel aller 75 geschalteten Spots, die für über 57 Prozent der gesamten Brutto-Reichweite verantwortlich waren. Auch RTLzwei und ProSieben trugen noch einen etwas größeren Anteil zum Reichweiten-Erfolg der Kampagne bei, während ProSieben eher etwas außen vor war.

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Zum Verständnis der XRP: Hier handelt es sich um eine Brutto-Reichweite, die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung wird somit aufaddiert. Ein Beispiel: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für den gesamten Tag 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.