"Der Fußball-Sommer ist richtig in Fahrt gekommen Mit mehr als 43 Millionen Zuschauern haben wir die Resultate der vergangenen Weltmeisterschaft schon heute deutlich übertroffen." So sagt es Wolfgang Metze, Geschäftsführer Privatkunden bei der Telekom - und diese Zahl gilt es natürlich zunächst mal einzuordnen. Natürlich hat nicht die Hälfte der deutschen Bevölkerung die EM bei Magenta TV verfolgt, vielmehr hat die Telekom hier die Nettoreichweiten jeder einzelnen der 36 übertragenen Partien aufaddiert.
Sprich: Im Schnitt erreichte die Telekom rechnerisch mit einem Spiel etwa 1,2 Millionen Menschen, seitens der Telekom heißt es, "der Großteil der 36 Spiele kam auf deutlich mehr als eine Million Zuschauer", deutlich mehr als bei der WM 2022. Wichtig: Bei diesen Zahlen handelt es sich um eine Nettoreichweite, das bedeutet also: So viele Menschen haben mindestens eine Minute der Partie gesehen. Das ist nicht vergleichbar mit der durchschnittlichen Sehbeteiligung, die man von den klassischen TV-Quoten her kennt und die deutlich niedriger liegt. Daten hierzu hat die Telekom nicht veröffentlicht.
Die höchste Reichweite wurde beim Spiel zwischen Ungarn und der Schweiz gemessen - der ersten Partie, die exklusiv bei Magenta TV lief, also nicht bei einem klassischen Free-TV-Sender. Hier hatten 2,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer zumindest mal reingeschaltet. Ein solcher Wert war auch bei der letzten Fußball-Weltmeisterschaft schon einmal erreicht worden, allerdings erst deutlich später im Turnier mit dem ebenfalls exklusiv übertragenen Viertelfinale zwischen Brasilien und Kroatien. Bei dieser EM wird Magenta noch ein Achtelfinalspiel exklusiv zeigen - und zwar das Spiel zwischen Österreich und der Türkei. Gut möglich also, dass hier der Bestwert noch übertroffen wird.
Ähnlich wie bei den klassischen TV-Quoten fehlt in diesen Zahlen noch ein nicht ganz unerheblicher Faktor: Wird das Telekom-Signal etwa auf Fanmeilen, in Kneipen oder bei anderen Public Viewings gezeigt, dann sind diese Zuschauerinnen und Zuschauer nicht mitgezählt, tatsächlich wird die Reichweite also noch ein ganzes Stück höher liegen. Zahlen nennt die Telekom überdies noch aus Social Media: Dort habe man bislang schon mehr als 2.250 Postings abgesetzt, die mehr als 310 Millionen Impressions generiert haben. 230 Millionen Videoaufrufe hat es demnach gegeben. Und noch eine weitere Zahl nennt die Telekom: Mehr als zwei Millionen Kundinnen und Kunden haben das zur EM angebotene Geschenk des unbegrenzten Datenvolumens im Mobilfunk angenommen.
Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom, zeigt sich jedenfalls sehr zufrieden: "Unsere Programmstrategie für die EURO geht voll auf. Unsere drei Kanäle mit dem klassischen Kommentar, der Taktik-Analyse für Fußball-Feinschmecker und der Social-Reaction-Show werden von den Zuschauern sehr gut angenommen. Jetzt freuen wir uns riesig auf unser exklusives Achtelfinale zwischen Österreich und der Türkei, bei dem wir Millionen von Fans ein unvergessliches Fußball-Erlebnis bieten wollen."
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