Zum 1. Dezember wird Dörthe Pankowski neue Justitiarin des Rundfunk Berlin-Brandenburg und tritt damit die Nachfolge von Kerstin Skiba an, die in der neuen ARD-Geschäftsstelle die Leitung des Bereichs Medienpolitik übernimmt. Pankowski war unter anderem in der Rechtsabteilung des Mitteldeutschen Rundfunks und für die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten tätig. Acht Jahre lang leitete Dörthe Pankowski das Leipziger Büro der Telepool GmbH und arbeitete zuletzt als Justitiarin der Filmförderungsanstalt FFA.
RBB-Intendantin Ulrike Demmer: "Ich freue mich sehr, dass wir mit Dörthe Pankowski eine ausgewiesene Medienrechtlerin für die Leitung unseres Justitiariats gewinnen konnten. Aufgrund ihrer langjährigen beruflichen Erfahrung verfügt sie über eine hohe fachliche Expertise in allen für den RBB relevanten Rechtsgebieten. Zugleich kennt sie die Strukturen der ARD und die besonderen Anforderungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks sehr genau."
Dörthe Pankowski selbst sagt: "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk befindet sich in tiefgreifenden Veränderungen und steht dabei vor großen Herausforderungen. Es geht jetzt darum, die Unabhängigkeit des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zu stärken und seine verfassungsrechtlichen Grundlagen zu sichern. Diesen Prozess will ich engagiert begleiten und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen im RBB."
Über Skiba sagt Ulrike Demmer: "Mit dem Wechsel von Dr. Kerstin Skiba in die ARD-Geschäftsstelle zählen wir weiter auf ihre ARD-weit anerkannte, medienrechtliche Kompetenz. Ihr Rat und ihre Unterstützung als Justitiarin waren für die Programme des RBB ebenso wichtig und wertvoll wie für den Sender als Institution, sie steht vor Gericht wie im öffentlichen Diskurs für die entschlossene Verteidigung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Ihre Umsicht und ihr Sachverstand bleiben der ARD nun in neuer Rolle erhalten."
von




