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Geldscheine © Chobe / photocase.com
Wirtschaftspläne abgesegnet

RBB erwartet für 2018 Minus, Radio Bremen kleines Plus

 

Die Rundfunkräte von RBB und Radio Bremen haben die Wirtschaftpläne ihrer Sender für das kommende Jahr abgesegnet. Während der RBB mit einem dicken Minus plant, steht bei Radio Bremen ein kleines Plus.

von Timo Niemeier
07.12.2017 - 18:49 Uhr

Der RBB rechnet im kommenden Jahr mit einem Fehlbetrag in Höhe von 83,2 Millionen Euro, das geht aus dem Wirtschaftsplan für 2018 hervor, den der Rundfunkrat des Senders nun festgestellt hat. Demnach plant der RBB mit 458,3 Millionen Euro an Erträgen, die Aufwendungen belaufen sich auf 541,5 Millionen Euro. Wie schon NDR und MDR wird nun auch der RBB auf die zwischen 2013 und 2016 angesparte Beitragsrücklage zurückgreifen, um den geplanten Verlust zu decken.

Durch den Zugriff auf die Beitragsrücklage sei man in der Lage, "deutlich mehr Geld" für das Programm auszugeben, heißt es vom RBB. Für die weitere Neuausrichtung des TV-Programms und ein stärkeres Engagement im Internet will der RBB im kommenden Jahr 13,5 Millionen Euro mehr ausgeben als noch 2017. Für die Sportgroßereignisse des Jahres 2018 stehen zusätzlich 10 Millionen Euro zur Verfügung.

Radio Bremen dagegen erwartet für 2018 ein Plus in Höhe von 3,3 Millionen Euro. Den geplanten Einnahmen von 112,8 Millionen Euro stehen Ausgaben in Höhe von 109,5 Millionen Euro gegenüber. Der Rundfunkrat hat den Wirtschaftsplan nun ebenfalls genehmigt. Vom Sender heißt es, man benötige den Überschuss, um bis zum Ende der Beitragsperiode 2020 ein ausgeglichenes Ergebnis präsentieren zu können.

Um dieses mittelfristige Haushaltsziel zu erreichen, müsse Radio Bremen wegen niedrigerer Einnahmen und steigender Kosten "auch in den kommenden Jahren sparsam wirtschaften und weiter höchste Haushaltsdisziplin üben", sagt Radio-Bremen-Intendant Jan Metzger. Rundfunkratsvorsitzender Klaus Sondergeld ergänzt: "Mit dem vorliegenden Wirtschaftsplan gelingt es dem Sender, trotz real sinkender Mittel, auch im Jahr 2018 ohne spürbare Programmeinschnitte auszukommen. Dies kann auf Dauer aber nur dann gelingen, wenn der Rundfunkbeitrag, der seit 2009 stabil ist, in der kommenden Periode ab 2021 wenigstens die Teuerung ausgleicht."


 

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