
Durchschnittlich 18,47 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer haben am Donnerstagabend im Ersten die Niederlage der deutschen Nationalmannschaft gegen Ecuador im letzten WM-Vorrundenspiel verfolgt. Das waren sogar geringfügig mehr als nach vorläufiger Gewichtung am vergangenen Samstag beim Spiel gegen die Elfenbeinküste gezählt wurden. Der Gesamt-Marktanteil fiel mit atemberaubenden 71,9 Prozent ähnlich hoch aus. An das deutsche Auftaktspiel, das bekanntlich schon um 19 Uhr angepfiffen wurde, kam die ARD diesmal aber nicht heran. Das hatten sogar über 24 Millionen Fans gesehen.
Und doch dürfte die tatsächliche Reichweite auch diesmal noch höher liegen. Nicht bekannt ist nämlich, wie viele Fans die Live-Übertragung des Spiels bei MagentaTV oder bei Public-Viewing-Übertragungen gesehen haben. Gesichert ist dagegen, dass das Interesse an der ARD-Übertragung bei den 14- bis 49-Jährigen noch höher ausfiel als beim Gesamtpublikum: Im Schnitt 6,25 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer dieser Altersklasse trieben den Marktanteil des Ersten am späten Abend auf herausragende 76,7 Prozent. Gefragt war allerdings auch schon die Berichterstattung rund um das Spiel, die für 53,1 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum sorgte. Insgesamt verfolgten ab 20:32 Uhr im Schnitt 6,88 Millionen Fans die Analysen mit Esther Sedlaczek und Bastian Schweinsteiger, sodass der Marktanteil hier bei 38,3 Prozent lag.
Mit dem Rückenwind des Deutschland-Spiels sorgte schließlich auch die nächtliche Übertragung des Spiels zwischen Tunesien und den Niederlanden für ein anhaltendes Quoten-Hoch im Ersten: Immerhin 1,58 Zuschauerinnen und Zuschauer blieben ab 1:00 am Ball, darunter 540.000 zwischen 14 und 49 Jahren - damit erreichte Das Erste mitten in der Nacht mehr Menschen als jeder Privatsender in der Primetime. Die Marktanteile beliefen sich auf 33,3 beziehungsweise 44,5 Prozent. Angesichts dieser drückenden Dominanz ging der der Sender dann auch als haushoher Marktführer hervor: Stolze 31,0 Prozent wurden beim Gesamtpublikum erzielt, sogar 45,9 Prozent waren es bei den 14- bis 49-Jährigen.
Doch nicht nur mit der Fußball-WM sprach Das Erste am Donnerstag ein großes Publikum an: Schon die "Tagesschau" um 20:00 Uhr verfolgten alleine hier im Schnitt 3,84 Millionen Menschen, bei den 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil bei 25,5 Prozent. Beim anschließenden "Brennpunkt" über das verheerende Erdbeben in Venezuela waren 3,47 Millionen Menschen dabei. Getoppt wurde das allerdings noch durch die "Tagesthemen", die in der Halbzeitpause von 17,71 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern gesehen wurden und fulminante 75,3 Prozent Marktanteil beim jungen Publikum erzielten.
Quelle für alle Daten in diesem Artikel, sofern nicht anders vermerkt: AGF SCOPE 1.9; Marktstandard: Bewegtbild; vorläufig gewichtete Daten; Tages-MA: Auswertungstyp TV-Zeitintervall; nutzungsbezogen; Sendungsdaten: Auswertungstyp TV; produktbezogen;
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