Big Little Lies © HBO
Eindeutiger Serien-Dreikampf

ZDFneo deutlich erfolgreicher als ProSieben und Vox

 

Mit "Will & Grace" und "Big Little Lies" sind weiterhin nur schlechte Quoten für ProSieben und Vox drin. Am Mittwoch erreichte ZDFneo deutlich mehr Zuschauer als die beiden vermeintlich großen Sender - daran konnte auch "Grey’s Anatomy" nichts ändern.

von Timo Niemeier
14.06.2018 - 09:15 Uhr

Mit einem Tagesmarktanteil in Höhe von 4,8 Prozent ist ZDFneo am Mittwoch der fünftstärkste Sender beim Gesamtpublikum gewesen und landete unter anderem vor Vox (4,2 Prozent) und ProSieben (3,8 Prozent). Auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es für den Sender mit 2,1 Prozent gut. Zu verdanken hat man das vor allem den starken Serien-Wiederholungen in der Primetime: "Ein starkes Team" erreichte 2,18 Millionen Zuschauer, "Wilsberg" im Anschluss 1,96 Millionen. Mit Marktanteilen von 7,6 und 8,6 Prozent wird man bei ZDFneo sehr zufrieden sein. Und auch bei den 14- bis 49-Jährigen lief es mit 2,3 und 3,5 Prozent vergleichsweise gut.


Damit landete ZDFneo am Mittwoch in der Primetime auch deutlich vor ProSieben und Vox. ProSieben startete mit "Grey’s Anatomy" zunächst noch gut in den Abend: 1,33 Millionen Menschen sahen sich eine neue Folge an, der Marktanteil in der Zielgruppe lag bei 11,2 Prozent. Danach ging es aber steil bergab. Drei Folgen von "Will & Grace" pendelten bei Marktanteilen zwischen 5,5 und 5,8 Prozent - nur etwas mehr als eine halbe Million Zuschauer schalteten ein.

Gegen Vox lag ZDFneo dann sogar bei den 14- bis 49-Jährigen auf Augenhöhe: Zwei Folgen von "Big Little Lies" erreichten nur 2,3 und 2,9 Prozent Marktanteil - beides sind mit Abstand neue Tiefstwerte für die hochgelobte Serie. Die Gesamt-Reichweiten der beiden Episoden lagen bei 450.000 und 530.000. Auch hier wurde der bisherige Tiefstwert unterboten.

Ebenfalls deutlich gefragter als Vox war am Mittwoch Super RTL: Drei alte Folgen von "Dr. House" unterhielten rund eine halbe Million Zuschauer, die Marktanteile beim jungen Publikum stiegen von zunächst 3,1 auf 3,4 und später auf 4,2 Prozent. Nicht wirklich erfolgreich unterwegs war Sixx zur besten Sendezeit: Das Finale von "Boom my Room" erreichte nur 110.000 Zuschauer und 0,7 Prozent bei den 14- bis 49-Jährigen. "Fixer Upper" steigerte sich danach immerhin noch bis auf 1,5 Prozent.

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