Quelle der Daten für diesen Artikel: all eyes on screens

Mit Brad Pitt als Testimonial hat Trade Republic für viel Aufsehen gesorgt - und das aus gutem Grund. Der Schauspieler ist in verschiedenen Spots der Neobank zu sehen, sagt aber nichts. Stattdessen kommt er ins Bild und eine Stimme aus dem Off erklärt - "jetzt, wo ich deine Aufmerksamkeit habe" - die Vorteile von Trade Republic. Die Spots sind schon seit Mai in den Werbeblöcken der deutschen TV-Sender zu sehen - so intensiv wie in den vergangenen sieben Tagen wurden sie bislang aber nie geschaltet. 

So liefen in der zurückliegenden Woche insgesamt 1.287 Trade-Republic-Spots mit Brad Pitt in den Werbeblöcken, die meisten Schaltungen entfielen auf DMAX und N24 Doku. Von den größeren Sendern war Kabel Eins mit 8,4 Prozent aller Spots am häufigsten belegt. In Summe kam Trade Republic so auf eine Bruttoreichweite in Höhe von 402 XRP. Für das Unternehmen war es damit übrigens die werbeintensivste Woche des gesamten Jahres: Nie liefen mehr Trade-Republic-Spots innerhalb einer Woche. Das gesamte Brutto-Werbevolumen der Brad-Pitt-Kampagne beläuft sich seit Anfang Mai auf mittlerweile 16,9 Millionen Euro - und das wohlgemerkt nur bei den klassischen TV-Sendern. 

260720-260726xrp © All Eyes On Screens

Ziemlich umtriebig ist in der vergangenen Woche auch die Telekom-Marke Congstar gewesen. Alleine dafür schaltete der Konzern 752 Spots, was einer Bruttoreichweite in Höhe von 435 XRP entsprach. Und auch hier war es die werbeintensivste Woche des gesamten Jahres, nie liefen mehr Congstar-Spots in den Werbeblöcken. Für die Telekom-Marke war es sogar ein Comeback: Zwischen Anfang Juni und Mitte Juli war sie überhaupt nicht präsent im TV. 

Den Spitzenplatz in den Werbecharts von All Eyes on Screens sicherte sich die Ferrero-Marke Kinder, die es mit 772 Spots auf 683 XRP brachte. Ferrero war aber auch darüber hinaus sehr sichtbar: Mit Raffaello, Duplo und Giotto schafften drei weitere Marken den Sprung in die Top 25. Hinter Kinder kamen Lenor und Sky aufs Treppchen - der Pay-TV-Anbieter hat seine Werbeaktivitäten im Vergleich zur Vorwoche sogar etwas zurückgefahren, verbesserte sich im Ranking aber trotzdem. 

Das Werberanking kurz erklärt

All Eyes On Screens (früher: AdScanner) stellt für das Ranking eine Liste aller in der vergangenen Woche im deutschen TV ausgestrahlten Werbespots zusammen und ermittelt für diese die in Summe erzielte Reichweite in den gemessenen Vodafone-Haushalten. Da hier die sekundengenaue Reichweite statt der bislang branchenüblichen Werbeinselreichweite als Grundlage dient, spricht All Eyes On Screens von XRP (Exact Rating Points). Da es sich um Brutto-Reichweiten handelt, werden dafür die Einzel-Reichweite jeder Ausstrahlung aufaddiert. Zur Veranschaulichung: Läuft ein Spot zehn Mal und erreicht dabei jeweils fünf Prozent der gemessenen Vodafone-Haushalte, ergibt das für die gesamte Woche 50 XRP - auch wenn es immer die gleichen fünf Prozent gewesen wären.