Der Goldene Günter © DWDL / Bulo
DWDL.de-Redaktion kürt zehn Gewinner

Der Goldene Günter 2017 für die Peinlichkeiten des Jahres

 

Beleidigte und Beleidigungen, journalistische Fehltritte, eine vorgeführte Preisverleihung und allerlei Dreistigkeiten: So lassen sich die Gewinner des Goldenen Günter 2017 zusammenfassen. Die Redaktion des Medienmagazins DWDL.de kürt schon zum zehnten Mal die Peinlichkeiten des Medienjahres.

von Thomas Lückerath
18.12.2017 - 07:00 Uhr

Bereits zum zehnten Mal rechnen wir ab am Jahresende: Die Redaktion des Medienmagazins DWDL.de kürt die Peinlichkeiten des vergangenen Medienjahres mit dem vielleicht charmantesten Negativ-Preis der Medienbranche: dem Goldenen Günter. Die Ehrung gebührt Personen, Unternehmen und Leistungen des Jahres, die „ziemlich ui-jui-jui“ waren. Hintergrund dieser seit 2008 vergebenen Ehre ist eine Aussage des ehemaligen ARD-Programmdirektors Günter Struve.



Dieser hatte einst einen gewagten Auftritt der Künstlerin Lady Bitch Ray in der Sendung „Schmidt & Pocher" gegenüber dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" mit zum Kult gereiften Worten kommentiert: Jene Sendung sei "ziemlich ui-jui-jui" gewesen. In der Tradition dieser charmanten Kritik verleiht das Medienmagazin DWDL.de nun bereits zum zehnten Mal den Goldenen Günter. Das Spektrum der diesmal zehn Preisträger ist wieder groß, wobei Fehltritte persönlicher und journalistischer Art dieses Mal das Feld dominieren.

Unter den würdigen Gewinnern finden sich selbstverständlich und verdienterweise der ProSiebenSat.1-Vorstandsvorsitzende Thomas Ebeling ebenso wie die vom „Circus Halligalli“-Team vorgeführte Preisverleihung der Goldenen Kamera. Eine pampige Stellungnahme des Sky-Kundenservice, eine „TV Movie“-Filmkritik ohne Sichtung des Films, Mehmet Scholl, der Discovery Channel sowie ein homophober Kommentar sind weitere verdiente Sieger. Die Runde der Peinlichkeiten des Jahres komplett machen Burda-Vorstand Philipp Welte, Medienpolitiker Marc-Jan Eumann und der Eilmeldungswahn deutscher Medien. Die Jurybegründungen zu allen Preisträgern liefert die eingebundene Bilderstrecke.



Ermittelt wurden die Gewinner auch diesmal wieder auf Basis der Berichterstattung der vergangenen Monate und Vorschlägen von Leserinnen und Lesern des Medienmagazins DWDL.de. Daraus wählte die Redaktion in den vergangenen Tagen die Preisträger des Jahres 2017, doch die ultimative Peinlichkeit des Jahres bestimmen Sie: Welche der zehn Peinlichkeiten verdient den Super Günter - für die ultimative Peinlichkeit des Medienjahres. Das Voting dafür läuft bis zum 26. Dezember 23:59 Uhr.



Mit dieser Wahl entscheiden Sie über den nächsten Einzug in die Hall of Shame des Goldenen Günter: Im vergangenen Jahr wählten die Leserinnen und Leser des Medienmagazins DWDL.de Mario Barth zur Peinlichkeit des Jahres. In 2015 war es die kurzzeitige ESC-Nominierung von Xavier Naidoo, 2014 gewann die ProSieben-Show „Die Millionärswahl“, 2013 der RTL-Katastrophenfilm „Helden“ und 2012 Sat.1 für seine insgesamt schlechte Performance. Im Jahr 2011 war der Integrations-Bambi für Bushido für unsere Leser die Peinlichkeit des Jahres. 2010 gewann die „Oliver Pocher Show“, 2009 das Polittheater um die Wiederwahl von ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender und 2008 wurde die ProSieben-Show „Uri Geller: UFOs & Aliens“ mit dem ersten Super-Günter des Medienmagazins DWDL.de geehrt.

Über den Autor

Thomas Lückerath ist Gründer und Chefredakteur des Medienmagazins DWDL.de. Hatte schon viereckige Augen, bevor es Bingewatching gab. Liebt Serien, das Formatgeschäft und das internationale TV-Business. Ist mehr unterwegs als am Schreibtisch.

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