Meinung

Peer Schaders Hauptstadtstudio © rbb

Mediatheken-Hit "Raus aufs Land": "Goodbye Großstadt" für die Gen Z

Die erfolgreiche ARD-Dokusoap "Raus aufs Land" zeigt Menschen, die für ihren Selbstverwirklichungstraum alles aufgeben und Bürostress gegen bröckelnde Fachwerkhäuser tauschen. Leider drückt sich das Format um eine Einordnung der manchmal problematischen Konsequenzen, findet Peer Schader. mehr

"Ich hoffe, ihr vermisst mich"

ARD-Doku über Fynn Kliemann: Er will wieder gehört werden

Fynn Kliemann gehörte zu den erfolgreichsten YouTubern des Landes, bis vor drei Jahren sein jäher Absturz folgte. Nun versucht sich Kliemann an einem Comeback. Eine ARD-Dokumentation hegt allerdings Zweifel, ob er sich wirklich verändert hat. mehr

© HR/Filmstill
Peer Schaders Hauptstadtstudio

TV zum Anfassen: Wiederentdeckung der verlorenen Superkraft

Weil es günstiger, einfacher, kalkulierbarer ist, kommt Fernsehen meistens aus dem Studio. "Ein sehr gutes Quiz" hat mit spektakulären Outdoor-Locations gerade das Gegenteil gewagt. Peer Schader über den Vorteil von Shows, die nicht nur gesendet, sondern erlebt werden können. mehr

© Joyn/Julian Mathieu
DWDL-Filmkritik

"Morden auf Öd": Frischer Krimi-Wind auf hoher See

Ein Krimi im hohen Norden: Die Ausgangslage von "Morden auf Öd", einer neuen RTL-Reihe, wirklich hinlänglich bekannt. Und doch gelingt es Autor Holger Karsten Schmidt und Regisseur Richard Huber, eine eigene Tonalität zu kreieren. Ein vielversprechender Neustart... mehr

© RTL / Manju Sawhney
Peer Schaders Hauptstadtstudio

Tödlicher Format-Tod: Wie RTL die Krimi-Innovation begräbt

Mit "Morden auf Öd" verstärkt RTL diese Woche sein erfolgreiches Line-up am Dienstag mit dem nächsten Format – und die Gleichförmigkeit des Regionalkrimi-Genres gleich dazu. Peer Schader fragt sich, warum im deutschen TV immer nach demselben Drehbuch gestorben werden muss. mehr

© RTL / Manju Sawhney
DWDL-Kommentar

Und nun, NDR? Ein Weckruf für mehr Transparenz

Nach Sandra Harzer-Kux' Niederlage stehen die NDR-Gremien erneut vor der Aufgabe, die Nachfolge von Intendant Joachim Knuth zu klären. Vielleicht bietet die Niederlage aber eine gute Gelegenheit, um über das Auswahlverfahren nachzudenken. mehr

© NDR/Gita Mundry
DWDL-Kritik zur ARD-Serie

"Das zweite Attentat": Verschwörung vor Fototapete

Die Story des deutschen Ingenieurs "Curveball", der George W. Bushs Irak-Invasion herbeizuführen half, ist zu gut, um daraus kein Historytainment zu machen. Leider legt die ARD-Version mehr Wert auf Optik, Action, Attraktivität als auf Logik, Tiefgang und Originalität. mehr

© ARD/WDR/ARD Degeto/Thomas Kost
Peer Schaders Hauptstadtstudio

Gute Nacht, Late Night? Klaas, Edin und der Epilog für ein ganzes Genre

Gerade hat Klaas Heufer-Umlauf bei "Late Night Berlin" die Reißleine gezogen. Und wegen der Voraufzeichnung kann "Edins Neo Night" Aktualität bloß simulieren. Peer Schader über einen Format-Klassiker, der zwischen Kostendruck und Produktionszwängen zerrieben wird. mehr

© ProSieben/Florida TV/Weiya Yeung, ZDF/Ben Knabe
DWDL-Kritik zur neuen ZDF-Sitcom

Schubkarrenweise Influencer in Ochsenknechts ZDF-"Späti"

Ein "Späti" als Sitcom? Schöne Idee, eigentlich sogar gut umgesetzt – hätte sich Creator Wilson Gonzalez Ochsenknecht nicht selbst zur Hauptfigur gemacht und die Serie obendrein mit zwei Dutzend Promi-Cameos überfrachtet. mehr

© ZDF/Max Rauer
DWDL-Serienkritik

ZDF-Serie "Die Affäre Cum-Ex": Gefräßige Banken

Cum-Ex war der größte Steuerraub der Geschichte, doch Hand aufs Herz: Wie das nun genau funktioniert hat, haben Sie bis heute nicht verstanden. Beim Verständlich-Machen des Unerklärlichen tut sich auch die ZDF-Serie schwer - und ist trotzdem unbedingt sehenswert. mehr

© ZDF/Petro Domenigg
Peer Schaders Hauptstadtstudio

Das digitale Doppelleben des ZDF: Wer bin ich und wenn ja, wie viele?

"Moods" statt Sendezeiten, Rankings statt Programmablauf: Die alte ZDF-Mediathek ist Geschichte. Stattdessen probt man in Mainz die Metamorphose vom TV-Sender zum Public Value Streamer – und bringt damit die Elastizität der eigenen Marke an ihre Grenzen, glaubt Peer Schader. mehr

© Finger/Thiel/Koch [M]serviceplan
Peer Schaders Hauptstadtstudio

My Big Fat TV Flop: Wie Reality-Ikonen an sich selbst scheitern

Während Stars wie Kader Loth und Cosimo Citiolo in unzähligen Ensemble-Formaten als Antagonist:innen erfolgreich sind, fallen sie mit eigenen Shows beim Publikum gnadenlos durch. Peer Schader über die selbstgebaute Charakterfalle etablierter Drama-Garanten. mehr

© RTLzwei/Markus Jenrich/Jenrichfotograf/Picture Puzzle Medien
DWDL-Kritik zur neuen ARD-Serie

"Marzahn Mon Amour": Liebeserklärung an die Ostberliner Platte

Die federleichte ARD-Serie "Marzahn Mon Amour" schafft es, dem Ostberliner Plattenbau-Quartier eine Liebeserklärung im Nagelstudio zu machen, ohne dabei irgendetwas schönzudrehen. Hier lohnt das Einschalten. mehr

© ARD Degeto Fim/UFA Fiction GmbH/Oliver Vaccaro
Peer Schaders Hauptstadtstudio

Das Ende der Einzelkämpfer: Warum die TV-Zukunft im Teilen liegt

Bei Serien wie "Krank Berlin" (Apple TV+/ZDFneo) und Reality-Formaten wie "Mission unknown" (Prime Video/YouTube) ist die Auswertung über mehrere Bewegtbild-Anbieter bereits Alltag. Peer Schader fragt: Braucht das Entertainment der Zukunft auch in anderen Genres zwei Heimathäfen? mehr

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